Hooligans als eine Verballhornung des Sportsinns

Sport sollte vereinigen und nicht trennen, dies war der Sinn der Olympischen Spiele seit der Antike, damals wurden sogar für ihre Zeit Kriege unterbrochen, Waffenstillstand war das höchste Gebot während der sportlichen Auseinandersetzungen. Die Hooligans scheinen da aber etwas missverstanden zu haben, für sie bieten die Fußballspiele eine Gelegenheit, ihren Zorn an Schwächeren auszulassen. Ihr Sportgeist schlägt in Barbarei um, sowas kann man nur mit den römischen Gladiatorenkämpfen vergleichen. Damals gingen die Menschen in ein Colosseum oder ein Amphitheater nur, um ihren Bedarf nach Blutvergießen und Gewalttaten zu stillen. Die Zuschauer fanden Freude an Prügeleien und blutrünstigen Kämpfen, obwohl sie als Zivilisierte galten. In Anbetracht dessen kann man behaupten, dass die Fußballspiele von heute den barbarischen Römerspielen entsprechen. Zwar wird nicht mehr auf Arena gemordet, die Barbarei versetzte sich aber hinter die Kulissen. Viele Kiebitze finden Vergnügen an Gewalttaten, Fußballspiele bieten ihnen einen Ventil für den unterdrückten Hass und andere negative Gefühle. Solche Menschen organisieren sich zu hooligans shop, also Gruppen, die sich als Fans eines bestimmten Fußballvereins zusammenschließen. Sind ihre Schlägereien ein Protest gegen die Zivilisation?